Pfarrkirche St. Leodegar Hainsberg
Die Pfarrkirche Hainsberg wurde erstmals um 1057–1075 von Bischof Gundekar II. erwähnt. Der heutige Barockbau von 1736/37 stammt von Domenikus Barbieri aus Eichstätt.


Die Pfarrkirche Hainsberg ist dem hl. Leodegar geweiht.
Geschichte
Die erste Erwähnung der Kirche erfolgte durch Bischof Gundekar II. von Eichstätt (1057–1075). Weitere wichtige Daten:
- um 1422: Renovierung der Kirche
- 1467: Bestätigung einer Frühmeße
- 1584: Erste namentliche Erwähnung eines Frühmeßers
- 1736/37: Bau der heutigen Barockkirche durch den Eichstätter Baumeister Domenikus Barbieri (der untere Teil des Glockenturms ist noch gotisch)
- 1752: Feierliche Weihe der Kirche
Ausstattung
- Hochaltar: Zeigt die Aufnahme des hl. Leodegar in den Himmel
- Langhausdecke: Große Szene der Leodegar-Aufnahme mit einer Ortsansicht; in den Medaillons weitere Szenen aus seinem Leben
- Chorgestühl: Mit Sakristeieingang und einem Ölgemälde des Begräbniszuges des hl. Leodegar
- Orgel (1978): Erbaut von Mathis & Söhne (Schweiz), 8 Register
Glocken
Das Geläut besteht aus vier Bronzeglocken (davon eine aus der Zeit um 1500), die einen h-Moll-Akkord (b¹–des²–es²–f²) ergeben. Die drei jüngeren Glocken wurden 1968 gegossen.
Kirchenpfleger: Franz Obermeier · Tel: 0 84 64 / 2 85