Pfarrkirche St. Martin Staadorf

Staadorf wurde 910 erstmals als ‚Stabaradorf' urkundlich erwähnt. Die heutige Pfarrkirche St. Martin stammt von 1724 und birgt schöne Fresken des Münchner Malers Franz Hartmann aus den Jahren 1918–1920.

Pfarrkirche St. Martin Staadorf
Innenraum der Pfarrkirche St. Martin Staadorf

Die Pfarrkirche Staadorf ist dem hl. Martin geweiht.

Geschichte

  • 910: Erste urkundliche Erwähnung des Ortes als „Stabaradorf”
  • 1480: Erste Priesteraufzeichnungen
  • 1724: Bau der heutigen Kirche (nach Zusammenschluss und späterer Wiederverselbständigung mit Gimpertshausen)
  • 1832: Erweiterung des Gotteshauses

Ausstattung

Die originale Ausstattung aus der Bauzeit umfasst drei Altäre und eine Kanzel mit Rokoko-Dekoration.

Die bedeutenden Fresken wurden 1918–1920 von den Malern Franz Hartmann (München) und Prock (Dietfurt) neu gestaltet:

  • Hochaltar: Zeigt den hl. Martin als römischen Offizier, der seinen Mantel mit einem Bettler teilt
  • Rechter Seitenaltar: Den Vierzehn Nothelfern geweiht
  • Langhausdecke: Engel tragen die Seele des hl. Martin in den Himmel (großes Mittelbild)

Orgel (1978): Erbaut von Mathis & Söhne (Schweiz), 8 Register

Glocken

Im Turm hängen drei Bronzeglocken im Gloria-Motiv (b¹–c²–es²).

Kirchenpfleger: Martin Braun · Tel: 08460 / 696

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